Allendorf/Eder. Menschen mit Unterstützungsbedarf sollten nicht unnötig warten und noch in diesem Jahr einen Antrag stellen, empfiehlt der VdK Allendorf. Im Entwurf zur geplanten Pflegereform der Bundesregierung sind unter anderem höhere Zugangsschwellen für die Pflegegrad 1, 2 und 3 vorgesehen, erläuterte Yvonne Mittas, die im Vorstand des VdK Allendorf neu für die Vorberatung zu ständig. Wer im Alltag regelmäßig Unterstützung benötigt und bisher noch keinen Pflegrad beantragt hat, sollte umgehend prüfen, ob ein Antrag infrage kommt. Hilfebedarf kann sich zum Beispiel beim Waschen, Anziehen oder Essen zeigen, aber auch bei Medikamenten, Einkaufen, der Orientierung oder anderen täglichen Aufgaben. „Wer schon länger zusammen mit seinen Angehörigen über einen Antrag nachdenkt, sollte sich jetzt informieren und den Unterstützungsbedarf prüfen lassen,“ erläuterte Mittas und ergänzte, dass weitere Informationen beim VdK Allendorf, beim Kreisverband Frankenberg oder auf der Homepage des VdK Hessen Thüringen abrufbar sind.
Empfehlung des VdK: Erstantrag für Pflegegrad noch in 2026 stellen

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